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Müllinitiative: Ein Abholsystem wäre viel sinnvoller


In diesem Zahlenwerk wurde die Umstellung des jetzigen Bringsystems auf ein bürgerfreundliches Holsystem kostenmäßig durchleuchtet

Die Müllinitiative kam zu folgenden Ergebnissen:

1. Der gelbe Sack ist für alle einfacher und billiger

Die Analyse des Zahlenwerkes hat ergeben, dass die Einführung des gelben Sackes für den Verpackungsmüll (Leichtverpackungen) durch Einsparungen bei den Wertstoffhöfen und den entsprechenden Verwaltungskosten ohne Mehrkosten für die Bürger möglich wäre.

Der Kreis könnte bei den von der Müllinitiative vorgeschlagenen Einsparungen sogar noch über 400.000 Euro jährlich einsparen und die Bürger sparen sich die Arbeit des Sortierens und den Weg zu den Wertstoffhöfen.. Die Müllinitiative wird daher weiter auf der Einführung des gelben Sackes als bürgerfreundliche Lösung bestehen. Ein entsprechendes Bürgerbegehren ist zusammen mit der Landtagswahl für September 2008 geplant, wenn der Kreis nicht einlenkt und den Willen der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert.

2. Abholung ist sinnvoller und billiger

Wenn das vom Leiter der Kreisabfallbetriebe vorgestellte Abholsystem eingeführt würde, würde nicht nur der gelbe Sack mit den Leichtverpackungen , sondern auch alles Papier in einer Papiertonne und alle weiteren Abfalle wie Altholz, Schrott, Sperrmüll und Grüngut mehrmals jährlich zu Hause abgeholt. Die Bürger müssten nicht mehr zu den Wertstoffhöfen fahren und keine Gebühren mehr an der Grüngutdeponie bezahlen.

Für diesen umfänglichen Service wurden von den Landkreisbetrieben als Mehrkosten pro Haushalt jährlich 55 Euro genannt, also monatlich 4,50 Euro oder wöchentlich 1,00 Euro.

3. Was kostet das jetzige System?

Nach Berechnungen der Müllinitiative zahlt jeder Bürger derzeit einen weit höheren Betrag als den genannten Euro pro Woche in Form von Kfz- Betriebskosten für die Fahrten zum Wertstoffhof und für die Gebühren in der Grüngutdeponie.

Bei einer monatlichen Fahrstrecke von 20 km zu den Wertstoffhöfen und bei Betriebskosten von 25 Cent pro km entstehen jedem Bürger derzeit Kfz-Kosten von monatlich 5 Euro oder jährlich 60 Euro.

Für Gartenbesitzer mit einigen Bäumen kommen jährlich nochmals 120 Euro dazu bei monatlich 5 Euro Fahrtkosten und 5 Euro Entsorgungsgebühren.

Zusammen macht dies 180 Euro pro Haushalt , also ein Vielfaches der Kosten des von der Müllinitiative gewünschten Abholsystems, bei dem ein LKW von Haus zu Haus fährt und alles regelmäßig abholt.

Bürger ohne Auto, die die Hilfe des Brunnenhofes in Anspruch nehmen, zahlen derzeit allein für die Abfuhr des Verpackungsmülls jedes Mal 9 Euro. Das sind bei 14-tägiger Abfuhr 234 Euro jährlich. Papier, Sperrmüll usw. muss noch extra bezahlt werden.

Wenn nun neuerdings der Landkreis den Bedürftigen jedes Mal 5 Euro rückerstattet, so ist das nur als Versuch zu werten, die Auswüchse eines unwirtschaftlichen, unsozialen und ungerechten Systems abzumildern. Ungerecht deshalb, weil jeder Bürger mit dem Kauf von Waren schon eine Gebühr für die haushaltsnahe Entsorgung durch das Grüne- Punkt-System (gelben Sack) entrichtet

4. Volkswirtschaftlicher Unfug

Noch gar nicht gerechnet ist der ungeheure Zeitaufwand von Tausenden Bürgern unseres Landkreises, die derzeit ihre Zeit sinnlos mit Mülltrennung und Mülltransport verschwenden. Nicht umsonst haben 96 % aller Städte und Landkreise der Bundesrepublik auf das wirtschaftlich weit günstigere Abholsystem umgestellt, wo nur ein Lastwagen von Haus zu Haus fährt und die Bürger fast keine Arbeit mehr haben. In anderen Städten laufen Maschinen, die den Müll trennen.

5. Es gibt noch Einsparpotentiale

Die von Herrn Simon genannten „Mehrkosten“ in Höhe von 55 Euro jährlich erscheinen der Müllinitiative zu hoch und könnten noch gesenkt werden, da die Kosten der dann nicht mehr benötigten Wertstoffhöfe nicht vollständig gerechnet wurden. Das Abholsystem könnte nach Meinung der Müllinitiative noch billiger umgesetzt werden und die Bürger würden neben ihrer Zeit die gesamten 180 Euro einsparen, die sie jetzt jährlich für die Fahrten zu den Wertstoffhöfen aufwenden.

6. Der gelbe Sack ist sinnvoller

Als Teilerfolg ihrer Arbeit sieht die Müllinitiative Schrobenhausen den jüngsten Beschluss des Landkreises, dass Kunststofffolien ab sofort nicht mehr getrennt am Wertstoffhof abgeliefert werden müssen. Die Müllinitiative begrüßt diese Erleichterung als ersten Teilschritt hin zum gelben Sack.

Auch die vom Landkreis für Frühjahr 08 angekündigte Möglichkeit der kostenlosen Abgabe von Baum- und Strauchschnitt in den Wertstoffhöfen ist laut Müllinitiative ein Schritt in die richtige Richtung zur Minderung der Fahrkosten, doch wäre die totale Umstellung auf ein Abholsystem die weit bessere, weil wirtschaftlichere Lösung .



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