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Der gelbe Sack soll endlich her


Waidhofen (SZ) Der neue Verein "Müllinitiative Schrobenhausener Land" wurde in Waidhofen am Montag aus der Taufe gehoben. Ein bürgerfreundlicheres Abfallkonzept wird gefordert. Hauptanliegen der von Oliver Brockmann geführten Gruppe ist die Einführung des Gelben Sacks.
"Ziel ist, unser Müllsystem zu ändern", sagt Oliver Brockmann aus Schrobenhausen, Student der Betriebswirtschaft. Den FDP-Ortsvorsitzenden wurmt es, dass trotz Müllgebühren ein Großteil des Abfalls vom Bürger selbst mit hohem Zeit-, Platz,- Kraft,- und Energieaufwand zum Wertstoffhof gebracht und dort in mehr als 20 Fraktionen getrennt werden müsse. Das sei nicht nur teuer, sondern auf Grund der Fahrerei auch klimaschädlich, so Brockmann.
"Wir wollen den Gelben Sack", erhält Brockmann Unterstützung von Alexander Hatz. Der Arzt ist Vorsitzender der seit Jahren existierenden Müllinitiative Neuburg, die die gleichen Interessen vertritt. Hatz: "96 Prozent der Bevölkerung Bayerns verfügen entweder über den Gelben Sack, eine Papiertonne oder beides, oder können wenigstens ihren Papierabfall in Containern außerhalb der Wertstoffhöfe entsorgen." Leider, so Hatz weiter, gehöre der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zu den vier Prozent, die eben das nicht könnten. Norbert Specht stößt ins gleiche Horn: "Habe schon beobachtet, dass mit einem großen Mercedes Joghurtbecher zum Wertstoffhof transportiert wurden." Nach den Berechnungen der Müllinitiative müssten wohl fast drei Millionen Kilometer Fahrtstrecke zu den Wertstoffhöfen aufgewendet werden; viel zu viel Energie, die dafür verbraucht werde.

"Abholung spart Energie", sagt der Neuburger Günter Moser. Er sei was anderes aus seinem früheren Wohnort in Schleswig-Holstein gewohnt gewesen. Dass es auch anders gehen würde, hätte die Stadt Augsburg gezeigt, deren Abfallkonzept vor rund drei Jahren auf den Gelben Sack umgestellt worden sei. Dort, so Moser, sei der Schwenk von der Politik aus gekommen, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen aber herrsche bei den Politikern eine Barriere.

Im von zwölf Personen besetzten Versammlungsraum befindet sich auch Waidhofens Bürgermeister Josef Lechner. "Eigentlich war ich mit unserem System privat ganz zufrieden", bekennt Lechner. Doch wolle er sich jetzt ein genaueres Bild verschaffen, auch über die für das Abfallkonzept verantwortlichen Landkreisbetriebe. Hartmut Giehl moniert, dass die Verbraucher doppelt und dreifach für den Müll zahlen müssten, aber die Landkreisbetriebe kräftig verdienten. Das sei unsozial, sagt Giehl.

"Alles was wir machen, bezahlen wir aus eigener Tasche", so Moser von der Müllinitiative Neuburg. Bei den Landkreisbetrieben würde dagegen mal einfach so von den Politikern der Werbeetat um 40 000 Euro aufgestockt.

Moser vergleicht die Wertstoffhöfe mit einem Goldesel, der vorn Müll fresse, hinten aber Geld ablasse. Der Müllinitiative sei auch bewusst, dass bei Einführung des Gelben Sacks die Gebühren nicht sinken würden. "Sie sollen aber auch nicht teurer werden", fügt Hatz ein. Der stellt sich danach als Wahlleiter bei der Neugründung des Vereins zur Verfügung. Neun Personen von zwölf Leuten, unterschreiben den Aufnahmeantrag. Nicht darunter zu finden, jedenfalls vorerst nicht wie er betont, ist Bürgermeister Josef Lechner. Unproblematisch verläuft die Gründung selbst. Oliver Brockmann ist Vereinsvorsitzender, ihm zur Seite steht mit Thomas Endres aus Schrobenhausen – wie auch bei der FDP – ein Stellvertreter.

Jetzt hofft die Müllinitiative Schrobenhausener Land auf kräftigen Mitgliederzuwachs. Erste Aktivitäten will sie mit einer Befragungsaktion auf den Wertstoffhöfen in Mühlried und Steingriff am Samstag, 28. Juli, entwickeln.

Von Günter Preckel


Waidhofen (SZ) Der neue Verein "Müllinitiative Schrobenhausener Land" wurde in Waidhofen am Montag aus der Taufe gehoben. Ein bürgerfreundlicheres Abfallkonzept wird gefordert. Hauptanliegen der von Oliver Brockmann geführten Gruppe ist die Einführung des Gelben Sacks.

"Ziel ist, unser Müllsystem zu ändern", sagt Oliver Brockmann aus Schrobenhausen, Student der Betriebswirtschaft. Den FDP-Ortsvorsitzenden wurmt es, dass trotz Müllgebühren ein Großteil des Abfalls vom Bürger selbst mit hohem Zeit-, Platz,- Kraft,- und Energieaufwand zum Wertstoffhof gebracht und dort in mehr als 20 Fraktionen getrennt werden müsse. Das sei nicht nur teuer, sondern auf Grund der Fahrerei auch klimaschädlich, so Brockmann.
"Wir wollen den Gelben Sack", erhält Brockmann Unterstützung von Alexander Hatz. Der Arzt ist Vorsitzender der seit Jahren existierenden Müllinitiative Neuburg, die die gleichen Interessen vertritt. Hatz: "96 Prozent der Bevölkerung Bayerns verfügen entweder über den Gelben Sack, eine Papiertonne oder beides, oder können wenigstens ihren Papierabfall in Containern außerhalb der Wertstoffhöfe entsorgen." Leider, so Hatz weiter, gehöre der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zu den vier Prozent, die eben das nicht könnten. Norbert Specht stößt ins gleiche Horn: "Habe schon beobachtet, dass mit einem großen Mercedes Joghurtbecher zum Wertstoffhof transportiert wurden." Nach den Berechnungen der Müllinitiative müssten wohl fast drei Millionen Kilometer Fahrtstrecke zu den Wertstoffhöfen aufgewendet werden; viel zu viel Energie, die dafür verbraucht werde.

"Abholung spart Energie", sagt der Neuburger Günter Moser. Er sei was anderes aus seinem früheren Wohnort in Schleswig-Holstein gewohnt gewesen. Dass es auch anders gehen würde, hätte die Stadt Augsburg gezeigt, deren Abfallkonzept vor rund drei Jahren auf den Gelben Sack umgestellt worden sei. Dort, so Moser, sei der Schwenk von der Politik aus gekommen, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen aber herrsche bei den Politikern eine Barriere.

Im von zwölf Personen besetzten Versammlungsraum befindet sich auch Waidhofens Bürgermeister Josef Lechner. "Eigentlich war ich mit unserem System privat ganz zufrieden", bekennt Lechner. Doch wolle er sich jetzt ein genaueres Bild verschaffen, auch über die für das Abfallkonzept verantwortlichen Landkreisbetriebe. Hartmut Giehl moniert, dass die Verbraucher doppelt und dreifach für den Müll zahlen müssten, aber die Landkreisbetriebe kräftig verdienten. Das sei unsozial, sagt Giehl.

"Alles was wir machen, bezahlen wir aus eigener Tasche", so Moser von der Müllinitiative Neuburg. Bei den Landkreisbetrieben würde dagegen mal einfach so von den Politikern der Werbeetat um 40 000 Euro aufgestockt.

Moser vergleicht die Wertstoffhöfe mit einem Goldesel, der vorn Müll fresse, hinten aber Geld ablasse. Der Müllinitiative sei auch bewusst, dass bei Einführung des Gelben Sacks die Gebühren nicht sinken würden. "Sie sollen aber auch nicht teurer werden", fügt Hatz ein. Der stellt sich danach als Wahlleiter bei der Neugründung des Vereins zur Verfügung. Neun Personen von zwölf Leuten, unterschreiben den Aufnahmeantrag. Nicht darunter zu finden, jedenfalls vorerst nicht wie er betont, ist Bürgermeister Josef Lechner. Unproblematisch verläuft die Gründung selbst. Oliver Brockmann ist Vereinsvorsitzender, ihm zur Seite steht mit Thomas Endres aus Schrobenhausen – wie auch bei der FDP – ein Stellvertreter.

Jetzt hofft die Müllinitiative Schrobenhausener Land auf kräftigen Mitgliederzuwachs. Erste Aktivitäten will sie mit einer Befragungsaktion auf den Wertstoffhöfen in Mühlried und Steingriff am Samstag, 28. Juli, entwickeln.

Von Günter Preckel


Waidhofen (SZ) Der neue Verein "Müllinitiative Schrobenhausener Land" wurde in Waidhofen am Montag aus der Taufe gehoben. Ein bürgerfreundlicheres Abfallkonzept wird gefordert. Hauptanliegen der von Oliver Brockmann geführten Gruppe ist die Einführung des Gelben Sacks.

"Ziel ist, unser Müllsystem zu ändern", sagt Oliver Brockmann aus Schrobenhausen, Student der Betriebswirtschaft. Den FDP-Ortsvorsitzenden wurmt es, dass trotz Müllgebühren ein Großteil des Abfalls vom Bürger selbst mit hohem Zeit-, Platz,- Kraft,- und Energieaufwand zum Wertstoffhof gebracht und dort in mehr als 20 Fraktionen getrennt werden müsse. Das sei nicht nur teuer, sondern auf Grund der Fahrerei auch klimaschädlich, so Brockmann.
"Wir wollen den Gelben Sack", erhält Brockmann Unterstützung von Alexander Hatz. Der Arzt ist Vorsitzender der seit Jahren existierenden Müllinitiative Neuburg, die die gleichen Interessen vertritt. Hatz: "96 Prozent der Bevölkerung Bayerns verfügen entweder über den Gelben Sack, eine Papiertonne oder beides, oder können wenigstens ihren Papierabfall in Containern außerhalb der Wertstoffhöfe entsorgen." Leider, so Hatz weiter, gehöre der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zu den vier Prozent, die eben das nicht könnten. Norbert Specht stößt ins gleiche Horn: "Habe schon beobachtet, dass mit einem großen Mercedes Joghurtbecher zum Wertstoffhof transportiert wurden." Nach den Berechnungen der Müllinitiative müssten wohl fast drei Millionen Kilometer Fahrtstrecke zu den Wertstoffhöfen aufgewendet werden; viel zu viel Energie, die dafür verbraucht werde.

"Abholung spart Energie", sagt der Neuburger Günter Moser. Er sei was anderes aus seinem früheren Wohnort in Schleswig-Holstein gewohnt gewesen. Dass es auch anders gehen würde, hätte die Stadt Augsburg gezeigt, deren Abfallkonzept vor rund drei Jahren auf den Gelben Sack umgestellt worden sei. Dort, so Moser, sei der Schwenk von der Politik aus gekommen, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen aber herrsche bei den Politikern eine Barriere.

Im von zwölf Personen besetzten Versammlungsraum befindet sich auch Waidhofens Bürgermeister Josef Lechner. "Eigentlich war ich mit unserem System privat ganz zufrieden", bekennt Lechner. Doch wolle er sich jetzt ein genaueres Bild verschaffen, auch über die für das Abfallkonzept verantwortlichen Landkreisbetriebe. Hartmut Giehl moniert, dass die Verbraucher doppelt und dreifach für den Müll zahlen müssten, aber die Landkreisbetriebe kräftig verdienten. Das sei unsozial, sagt Giehl.

"Alles was wir machen, bezahlen wir aus eigener Tasche", so Moser von der Müllinitiative Neuburg. Bei den Landkreisbetrieben würde dagegen mal einfach so von den Politikern der Werbeetat um 40 000 Euro aufgestockt.

Moser vergleicht die Wertstoffhöfe mit einem Goldesel, der vorn Müll fresse, hinten aber Geld ablasse. Der Müllinitiative sei auch bewusst, dass bei Einführung des Gelben Sacks die Gebühren nicht sinken würden. "Sie sollen aber auch nicht teurer werden", fügt Hatz ein. Der stellt sich danach als Wahlleiter bei der Neugründung des Vereins zur Verfügung. Neun Personen von zwölf Leuten, unterschreiben den Aufnahmeantrag. Nicht darunter zu finden, jedenfalls vorerst nicht wie er betont, ist Bürgermeister Josef Lechner. Unproblematisch verläuft die Gründung selbst. Oliver Brockmann ist Vereinsvorsitzender, ihm zur Seite steht mit Thomas Endres aus Schrobenhausen – wie auch bei der FDP – ein Stellvertreter.

Jetzt hofft die Müllinitiative Schrobenhausener Land auf kräftigen Mitgliederzuwachs. Erste Aktivitäten will sie mit einer Befragungsaktion auf den Wertstoffhöfen in Mühlried und Steingriff am Samstag, 28. Juli, entwickeln.

Von Günter Preckel



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